Geplaudertes wo ich gerade bin

 - die Einträge sind chronologisch -  der Neuste also zuerst -

Eintrag vom 7.3.2021

"wo ich gerade bin"-extended version

"wo ich gerade bin"-short version

Eintrag vom 6.12.2020


Und das Leben geht weiter...Schritt für Schritt...man muss die Schritte schon genau beobachten, sonst läufts von alleine und man bekommt die Haltestellen gar nicht so genau mit.


Vor 3 Tagen bin ich umgezogen. Aus dem Tal, wie die Menschen hier sagen, auf den Berg. Der kleine Ort heisst „La Punta“ und ist 20 Autominuten vom grösseren Ort Los Llanos entfernt.

Hier ist es dünner besiedelt, der Weg zu meinem Haus ist einspurig und kurvenreich. Ich wohne auf 700 m, das heisst hier auf der Insel, kühle Nächte, mehr Nebel und ggf mehr Regen als im „Tal“.

Und jetzt im Dezember wäre ein Haus ohne Heizung eine grosse Herausforderung.


Ich bin gesegnet mit einen grossen Holzofen in meinem Wohnzimmer, der vom Abend bis zum Morgen wohlig-kuschlige Wärme verschenkt.

Die Finca besteht aus 2 Häusern und einem riesigem Garten drum herum. Und als hätte es der Himmel gewusst, was ich brauche, zwei grosse Terrassen, ideal um Yoga zu machen.


Grosse Mandelbäume, Obstbäume, Weinreben, Mispel-, Feigenbäume und Palmen spenden Schatten.

Und im Garten allerhand exotisches, leckeres, brauchbares. Gerade sind Strauchtomaten, Physalis, Tomaten, Pitanga (Surinam-Kirsche) und Granatäpfel reif. Vor zwei Tagen habe ich die letzte Mango, die letzte Kaki geerntet. Auf den Terrassen leckeres für die Küche und für die Smoothies: Rosmarin, Thymian, Basilikum, Jiaogulan, Minzen, Koriander, Petersilie und Zimt. Für meine Smoothie-Bedarf habe ich Gersten-, Weizengras, Erbsen, Buchweizen und Rucola keimen und spriessen lassen. Und natürlich eine Vielzahl von Blumen in den verrücktesten Farben und Formen.

Und durchs Fenster im Wohnzimmer schauen gerade die ersten rosa Mandelblüten herein.


Die Finca gehört Wolfgang und seiner Frau aus Bayern. Sie verbringen einige Monate im Jahr hier und einige Monate in Deutschland. Ich kann hier das Haus und Garten betreuen, hauptsächlich wenn sie in Deutschland sind.

Um zu meinem nächsten Nachbarn zu kommen, gehe ich auf kakteenbewachsenen schmalen, balancierfreudigen Wegen 3 Minuten. Die anderen Nachbarn 2 min in entgegengesetzter Richtung.


Wenn ich auf der Terrasse sitze, das grosse, weite Meer! 120° vom linken Augenwinkel, bis zum rechten, Meer. Da La Palma die westlichste Insel der Kanaren ist, gibt’s da wo ich hinblicke einfach nur „Nichts“. Da, wo unsere Vorfahren wussten, dass die Scheibe dort zu Ende ist.

Und Sonnenuntergangs-Seite! Endlich verstehen ich den Kleinen Prinzen der sagt „ich liebe Sonnenuntergänge“!


Und weil ich nicht immer nur Eremit sein möchte, und auch gerne z.B. Kaffe trinken gehe (die Cafés haben hier ganz normal offen), gibt’s hier direkt im Dorf, in der nächsten grösseren Stadt (20 min) oder am Strand (15 min) den köstlichsten Cafe con leche, Cortado leche-leche oder Cappuccino.


Da Yogakurse und die jetzige Virus-Zeit auch hier nicht ganz kompatibel sind, habe ich mich momentan ganz auf die Online-Kurse konzentriert und bestücke nach und nach mein Online-Studio. Seit einer Woche habe ich grosse Freude an einem Zeichen-Kurs „Café-Zeichnen“, den ich mit einer Kunsttherapie-Kollegin anbiete. Und jeden Sonntag lade ich zum „Herzenslieder-Singen“ am Strand ein.


Die Yoga-Seminare hier auf der Insel und auch in Teneriffa, würde ich gerne im Frühling starten. Ich bin optimistisch! Aber für die konkrete Planung mit Datum warte ich noch ein wenig ab...


So, erst mal so weit von der Insel.


Alles Liebe!


Eintrag vom 13.11.2020

Und es ist inzwischen Mitte November.


In Deutschland wurde wieder ein- und downgelockt.

Hier in Spanien ist es diesbezüglich noch ruhig. Ich bemerke, dass die Strassen in der nächst grösseren Stadt plötzlich voller geworden sind, neue deutsch-sprechende Menschen. Vermutlich Flüchtlinge, die die Dichte in Deutschland nicht mehr so gut ertragen.


Und immer noch Thema Nr.1: Veränderung, Unverständnis, genervt sein aber/und auch die andere Seite: Dankbarkeit, das Geschenk des Zu-sich-Kommens zu nutzen, den eigenen Ausdruck, das eigene Potential ahnen und manchmal Quantensprünge zu riskieren.


So auch bei mir. Mit dem Ausrufen der zweiten Welle, durfte ich auf die Welle aufspringen und mein Online-Studio professioneller und wasserdichter zu machen. Mit Online-Platform und Bezahl-Anbieter, Mail-Programm und was alles sonst da noch dran hängt, vor allem die Investition von etwas Geld und sehr sehr viel Zeit.


Und dann nehme mich auch mal selbst in den Arm, klopfe mir auf die Schulter und sage „hast Du gut gemacht“.

Und „gut-gemacht“ vor allem dafür, dass ich mich entschieden habe mitzuspielen!

Aktiv mitzumachen. Dem Angst- und Orientierungslosigkeits-Feld etwas entgegensetzen dürfen, mit Menschen gemeinsame Felder zu gestalten, um ein Freude-, Herz-, Stabilitäts-Feld zu schaffen.


Und da hilft jeder, insbesondere Du, die/der das hier gerade liest auch sehr mit!!! Danke!


JA! Lass uns zusammen weiter machen, in Kontakt bleiben und über Yoga, Meditationen, Tiefenentspannungen weiter zu gehen, als in Reaktionsmustern stecken zu bleiben.

Weiter, tiefer, echter, wahrhaftiger!


Ich bin bereit, weiter zu machen! Machst Du mit?

Und ich bin dankbar für jede Art von Unterstützung. ZB kraftvolle Gedanken ins Feld zu schicken, Deiner Nachbarin mein Online-Studio zu empfehlen, ein Monats-Abo zu machen, jemanden meinen Newsletter zu empfehlen oder direkt mitzuwirken während der Yogastunden, die ich life anbiete.

Gerne auch Spenden in Form von Geld.


So kann ich gewährleisten weiterhin zu unterstützen, zu machen, zu kreieren, zu halten.

Danke!


Ich wünsche Dir einen schönen „hast-Du-gut-gemacht“-Tag!

Eintrag vom 26.10.2020

Es ist schon bald November, die Zeitunmstellung bringt in meinem System erstmal ein Durcheinander. Aber das kenne ich ja schon, zweimal im Jahr, auch das geht vorbei.


Heute hatte ich einen Austausch mit einer Yoga-Kollegin, unser Haupt-Thema war, zu bemerken, wie sie und ich (und zur Zeit wahrscheinlich jeder Mensch) mehr oder weniger an das globale Angstfeld andockt, egal ob aus Angst vor Krankheit oder aus Angst vor Manipulation.

Und das unsere tiefsten Urängste/Schatten triggert.


Wir konnten uns durch das darüber-Sprechen und dieses Bewusst-werden einfach aus diesem Feld herausschrauben und genossen sofort die  Leichtigkeit, die Freude und die Dankbarkeit für das grosse Geschenk unseres Lebens und für genau diesen Augenblick. 


Wir haben uns vorgenommen, das uns ganz oft wieder ins Gedächtnis und den Alltag zurück zu holen.



Oftmals fahre ich abends zum Strand, um den Sonnenuntergang auf mich wirken zu lassen.


Und ich bin sehr oft tief berührt. Da ist diese grosse Kraft, Weisheit und Unverrückbarkeit. Diese mächtige Natur, diese Gewalten, diese Ordnung. Rein, pur, harmonisch in ihrer eigenen Schönheit, Klarheit, Verlässlichkeit.


Das Menschengemachte scheint nur ein Nebenschauplatz zu sein. Mein mich Wichtig-nehmen wird absurd und erinnert mich, wieder Teil zu werden von diesem grossen Ganzen.


Nicht mehr und nicht weniger. Meinen Platz einnehmen zu dürfen, als Teil dieser unfassbaren Wunder-überfüllten Schöpfung.

In Demut und Dankbarkeit.

Eintrag vom 4.10.2020

Der Herbst kommt auch hier auf den kanarischen Inseln, die Nächte werden etwas kühler, oftmals sind die Vulkanberge in Wolken gehüllt. Aber immer noch tagsüber heisse Temperaturen, Meer-Schwimm-Wetter.


In den Gärten blüht es in den abenteuerlichsten Formen und Farben. Ausserhalb der bewirtschafteten Bereiche, trockene Vulkan-Felder, nur die Ausdauerndsten Pflanzen zeigen noch grün-ähnliche Blätter.


Ich habe das Glück in einem wunderschön angelegten Garten, mit saftigem Grün und grossen schattenspendenden Bäumen zu wohnen und zu sein. 


Letzte Woche hat die "Königin der Nacht" für einen Tag nur ihre 20 cm grosse Blüte verschenkt (das ist die weisse).


Ich belebe gerade den Gemüsegarten hier neu, pflanze Salat, Kräuter und Grünzeug für meine grünen Smoothies.


Jeden Morgen eine Handvoll frisches Weizengras, Minze, Sonnenblumensprossen mit einer frischen Mango oder Papaya gemixt. Das ist für mich grüne Lebensenergie!


Dann oftmals eine Morgen-Yoga-Session. So startet sich der Tag müheloser.


Und ich freue mich sehr darüber, viele meiner Yogastunden inzwischen digitalisiert und ins Netz gestellt zu haben.


Und gleichzeitig fallen mir noch tausend Dinge ein, die ich auch noch in Videos verwandeln möchte....


Da hilft mir das Yoga und die Meditation, immer wieder geduldig zu sein und zu vertrauen, dass alles zur richtigen Zeit passieren wird.


Im Kleinen wie im Grossen, alles hat seine Zeit!


So darf ich lernen, insbesondere mit mir selbst, mit Geduld, Wertschätzung und "Im-Moment-Sein", klappt es meistens am besten.


Atmen wir uns durch!


Und seit Mitte Juni bin ich wieder auf La Palma. (Zwischendurch noch einen kleinen Abstecher auf Teneriffa.)

Hier bin ich im Westen der Insel, im "Sonnendreieck", über ein paar Stationen bei Freunden im Norden, gut gelandet. Ich wohne hier bei einer wunderbaren Gastgeberin, die Gästezimmer anbietet, mit im Haus und helfe hier im Garten und handwerklicher Unterstützung mit. 

Mitten in diesem wundervollen Garten mit Palmen, Kakteen, Buddha-Bodhi-Bäumen, Moringa, Strelizien, Jiaogulan, Guaven-, Kaffe-, Pfeffer- und Affenbrotbäumen, Mango-, Avokado- und Drachenbäumen usw., usw. befindet sich ein futuristisch gestaltetes Saminarhaus, optimal um Yoga anzubieten.


Dazu gäbe es Übernachtung in liebevollen Gästezimmern mit ayurvedischem Essen.


Du kannst also schon mal deine Koffer packen und den Flug buchen!


So weit erst mal bis heute.....




Fühl Dich herzlich umarmt!


Peter-Leon



Eintrag vom 17.9.2020

Eintrag vom 17.7.2020

Ich beginne mal mit der Zeit als ich an Silvester 2018 in der Gemeinschaft ZEGG bei Berlin etwas so gewaltig Neues und Interessantes gefunden hatte, was mich dazu veranlasste mein 7 Jahre endlich erfolgreiches Yogastudio und meine Wohnung in Schopfheim aufzugeben und ganz in ein neues Abenteuer zu springen.


Neue liebevolle, bewusste Menschen, neue Ideen, neue Aufgaben, neue Umgebung. Da hinein gab ich mich 9 Monate. Intensive Begegnungen mit mir selbst und anderen.

Und dann die erschreckende Erkenntnis, dass ich mich immer tiefer in dieses Gemeinschaftsfeld hinein begeben hatte und dabei meinen eigenen Focus ganz verloren hatte. Und bevor ich in finanzielle Verpflichtung mit der Gemeinschaft kam, war für mich klar, da geht es nicht weiter, da kann ich meinen persönlichen Stern nicht ausdrücken.

Also wieder alles loslassen, zusammenpacken und weitergehen.


Und da mir keine bessere Idee kam als auf eine einsame Insel zu gehen, verbrachte ich 2 Monate auf Teneriffa und La Palma. Auch dort auf der Suche, ob ich gebraucht werde und ich dort wirken kann. Vieles kam ins Fliessen, neue Seminarorte, Zusammenarbeit mit wunderbaren Menschen, neue Ideen und viele neue Freunde.

Da wäre es auch noch weiter gegangen, aber es waren einige organisatorische wichtige Dinge in Deutschland zu erledigen.


Also Ende Januar wieder zurück nach Deutschland, notdürftig in Freiburg in einer WG untergekommen. Die Idee war, wieder zurück nach La Palma zu gehen, und dann kam Corona.

In dieser spannenden Zeit war ich bei einer Freundin in Emmendingen (bei Freiburg) eingeladen und da konnte ich mit dieser Lock-down-Zeit die ganzen Videos aufnehmen und meine Webseite und mein Business ganz neu gestalten.


Dann die Einladung bei einer befreundeten Familie in Maulburg (bei Schopfheim, Südbaden) in deren Ferienwohnung zu wohnen. Ich genoss dort eine wunderbare Gastfreundschaft und einen riesigen kraftvollen Garten.